Kurzwanderung 15.06.2017

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Kurzwanderung 15.06.2017
Eveline Steeger
17.06.2017

Von Weitersdorf nach Roßtal

Bei sonnigen gut gewärmten Feiertagswetter gings von Weitersdorf nach Roßtal. Da unser Eveline die Führung übernahm hatten wir gleich eine kleine Einweisung in „wie kommen ich heil aus dem Wald“. Um sowas zu vermeiden gibt’s ja einen Plan, nur wenn der zu Hause im PC gespeichert ist, nützt er nichts. Das Essen im Gasthaus Kapellenhof hat allen gemundet, der Rückweg war noch etwas wärmer aber wir kamen „ ohne Umwege “ gut gelaunt bei unseren Autos an.

Wanderteam: Inge und Eveline

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Kalchreuth 20.05.2017

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Kalchreuth 20.05.2017
Eveline Steeger
21.05.2017

Wanderteam: Monika und Wieland Bartel

5. Monatswanderung
"Nach Kalchreuth"

Kalchreuth, wer von uns kennt nicht das weithin sichtbare Dorf auf dem 413m hohen Bergrücken am Tor zur Fränkischen Schweiz! Dorthin zog es uns wieder einmal zum Wandern – doch zuvor galt es eine knappe Stunde Autofahrt zurückzulegen.

Wir querten das nördlich gelegene Nürnberger Knoblauchsland, durch Kraftshof mit der alten Wehrkirche St. Georg und passierten Neunhof vorbei am ehemaligen Patrizierlandsitz Schloss Neunhof. Gleich hinter Neunhof tauchten wir in das 7 km lange Waldstück durch den Sebalder Forst ein. Sanft, aber beständig, führte uns die Straße bergan bis wir den Waldrand erreichten und nahe dem Sportgelände von Kalchreuth unseren Parkplatz fanden und die Wanderschuhe auspackten.

Vorbei an Frühlingswiesen und Rapsfeldern an der Unteren Heide war der Weg nicht weit bis zur Dürerquelle, einem beliebten Ausflugsziel der Nürnberger. Albrecht Dürer soll von der kleinen Quelle zu seiner Federzeichnung „Quelle im Wald mit Antonius und Paulus“ angeregt worden sein. Durch maigrünen Mischwald gelangten wir schließlich zum Sambachweiher. Eine Sage aus Reformationszeiten erzählt: religiöse Fanatiker hätten die Madonnenstatue der Kalchreuther Kirche in diesem Weiher versenkt, doch schon am nächsten Tag stand sie wieder an ihrem Platz in der Kirche, wo sie noch heute steht. Weiter ging es durch den Wald bis zur Abzweigung Kreuzweiher, an der wir die Richtung Kalchreuth ansteuerten. Am Ende des Waldes führte der Weg steil bergauf durch weites Wiesengelände zur Ortsmitte, wo wir nach 7 km Wegstrecke im Gasthof Meisel zum Mittagessen erwartet wurden.

Im Anschluß gab es ein kleines Kulturprogramm in der schönen alten Kirche von St. Andreas, direkt neben dem Gasthof. Das Gotteshaus beherbergt bedeutende Kunstwerke: z. B. werden die 5 Figuren im geöffneten Hauptaltar Veit Stoß zugeschrieben – die geschlossenen Altarflügel zeigen 12 Szenen aus der Passion von Michael Wolgemut. Bemerkenswert das 9m hohe Sakramentshäuschen von Adam Kraft, der auch das berühmte 20m hohe Tabernakel in der Lorenzkirche in Nürnberg geschaffen hat. Aus der Spätgotik stammen die sog. Tonapostel aus Terrakotta, von unbekannter Herkunft und als Gruppe vollständig erhalten. Auch die im Sambachweiher „versenkte“ Madonna, eine Pieta, fanden wir im linken Seitenaltar. Auch hier ist der Meister unbekannt.

Das benachbarte Schloß befand sich über Jahrhunderte im Besitz der Familie Haller, die es dann 1850 verkaufte. Nach bewegter Geschichte erwarb1968 die Familie Scheer das Anwesen und renovierte es. Als wir heute vorbei kamen informierte jedoch ein Aushang „Jetzt geschlossen“. Wahrscheinlich geht auch hier eine Ära fränkischer Gasthauskultur zu Ende!

Wir verließen den Ort auf dem Fußweg hinaus zu den Kirschgärten und Gemeindewiesen, durch die wir nach ca. 2km wieder auf unserem Parkplatz landeten und die Rückfahrt antraten. Heiter bis wolkig zeigte sich das Wetter und wir verbrachten einen angenehmen Tag bei etwa 19°C. Bleibt noch zu vermerken, dass 29 Wanderer und 2 Hunde an unserem Ausflug teilgenommen haben.

Eure Monika Bartel

 

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Kurzwanderung 11.05.2017

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Kurzwanderung 11.05.2017
Eveline Steeger
12.05.2017

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Großhabersdorf - Fernabrünst

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Großhabersdorf - Fernabrünst
Eveline Steeger
30.04.2017

Wanderteam: Alfred Barthel und Eveline Steeger

4. Monatswanderung
"Von Großhabersdorf nach Fernabrünst"

Nach grauen Wintertagen endlich wieder Frühling! Frisches Grün und duftige Blüten lockten uns hinaus in Wald und Feld. 27 Wandervögel waren es diesmal. Unsere Tour begann in Großhabersdorf, wo wir am Ortsanfang nach links abbogen, die Bibert überquerten und am Sportgelände parkten.
Auf dem Weg durch den etwas sumpfigen Wald entdeckten wir gleich zu Anfang eine Ringelnatter mit den typischen gelben Flecken am Kopf. Sie liebt das Feuchte und ernährt sich von Amphibien. In Deutschland ist die harmlose Ringelnatter besonders geschützt und darf daher nicht gefangen oder getötet werden.
Wieder im freien Feld, durch gelb blühende Wiesen, trafen wir bald auf den Stöckaweiher, wo der Großhabersdorfer Fischereiverein aktiv ist.
Ein Stück des Wegs entlang am Waldrand und wir erreichten die einsam gelegene Weihersmühle. Durch zwei steinerne Torpfosten wird der Besucher zum historischen Haupthaus geleitet, wo in großen Lettern über dem Eingang „Wilhelm Erding 1846“ steht. Vermutlich der Erbauer des denkmalgeschützten Gebäudes mit Renaissancegiebel und gut erhaltenem Fachwerk. Heute beherbergen die Mühlengebäude eine Klinik.
An der Mühle wandten wir uns nach links und folgten zuerst dem Weihersmühlbach und ab Wendsdorf ein Stück dem Clarsbacher Bächlein. Der Name Wendsdorf könnte auf die Besiedelung durch die Wenden im 7. Jh. zurückgehen. Eine Überraschung aus den 21 Jh. erwartete uns hinter Wendsdorf, wohin Inge und Gerhard uns mit dem Auto gefolgt waren und eine flüssige „Aufmunterung“ reichten.
Übrigens ist der Weihersmühlbach ein rechter Zufluss der Bibert. Wir folgten seinem Lauf in umgekehrter Fließrichtung.
Nach den Weihern am Clarsbacher Bächlein ging es in einem weiten Linksbogen nach Fernabrünst. Wir hatten inzwischen etwa 7 km zurückgelegt und es wurde Zeit für eine Einkehr. Entlang die Fernabrünster Hauptstrasse und vorbei an der ehemaligen Schmiede mit dem hölzernen Uhrtürmchen, erreichen wir das Gasthaus „ Lindenhof“. Hier fanden wir freundliche Aufnahme: Hübsch gedeckte Tische, zügige Bedienung und schmackhaftes Essen ließen uns später gut gestärkt die letzten 3 km bewältigen.
In Fernabrünst verließen wir den Ort in Richtung Wald – das dortige Gebiet nennt sich „In der Lage“. Am Waldrand entlang führt ein Weg bis zum Lorenzweiher. Hier trafen wir auf unseren anfänglichen Weg, der uns zurück zu unseren Autos brachte.

Eure Monika Bartel

 

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