Kurzwanderung

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Kurzwanderung
Eveline Steeger
15.03.2019

Kurzwanderung am 14.03.2019 vom „Alten Kanal zum Steinbrüchla“

Wetter – Vorhersage für unseren Wandertag - bewölkt mit Regenschauer – und dennoch machten sich 22 Wanderfreunde auf den Weg. Start war das “Weisse Häusla“ ein Imbiss an der Schleuse 71. Entlang am alten Ludwig-Donau-Kanal im Lorenzer Reichswald, der Kanal wurde 1836 erbaut . Vorbei am Knauersberg zum Traditionswirtshaus „Steinbrüch-lein“, der Franke sagt „Staabrüchla“. Dieses wurde 1640 mit einer Siedlung für die Arbeiter im Reichswald erbaut. Mit Grünpunkt und einem Schnäppschen ging's über den Knauers-berg und bald erreichten wir wieder unseren Ausgangspunkt.

Eure Wanderfreunde Inge und Gerhard

 

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Lentersdorf-Oberschlauersbach

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Lentersdorf-Oberschlauersbach
Eveline Steeger
25.02.2019

23.02.2019: Monatswanderung
Von Lentersdorf nach Oberschlauersbach

Am 23.2.2019 trafen sich um 9:30 Uhr 38 Wanderer bei strahlend blauem Himmel, aber etwas kaltem Wind am Parkplatz bei der Jahnturnhalle. Inge Müller hat zunächst eine Liste mit einer Auswahl für unser Mittagessen herumgereicht, in die wir uns eingetragen haben.

Wir bildeten wieder Fahrgemeinschaften und nach einer kurzen Begrüßung durch unseren Wanderführer, Gerhard Müller starteten wir Richtung Dietenhofen. An der Kappl bogen wir von der Rothenburger Straße rechts ab. Die nächste Ortschaft war Lentersdorf. Bei einem Bauernhof haben wir rechts und links eines Wanderweges geparkt.
Die Kälbchen, die auf dem Gelände im Freien standen, zogen sich ängstlich in ihre Boxen zurück. Bei so vielen Wanderern auch kein Wunder. Neben dem Bauernhof führte eine Asphaltstraße den Berg hinauf. Nachdem wir etwa 2/3 des Berges hinauf gestiegen waren, bogen wir rechts einen kleinen Feldweg ein.

Wir folgten nun ein Stück der Rotpunktmarkierung etwas windgeschützt durch den Wald, vorbei am „Heidenhügel“. Hier steht über bronzezeitlichen, 1803 geöffneten Gräbern eine Nachbildung eines frühgeschichtlichen Megalithgrabes. Daneben ein Gedenkstein, mit dem Datum von 1804. Die Inschrift war leider nicht mehr lesbar. Die Bronzezeit dauerte etwa von 2300 bis 1550 v. Chr. Das zeigt, dass unsere Gegend schon sehr früh besiedelt wurde. Über Grabbeigaben die vielleicht gefunden wurden, habe ich nichts in Erfahrung bringen können. Vermutlich hat man zu der Zeit, als diese Gräber geöffnet wurden, die Bedeutung dieser Funde noch nicht erkannt.

Weiter ging es durch den Wald und über freies Feld am Froschweiher vorbei Richtung Oberschlauersbach, dem sehnlichst erwarteten Mittagessen entgegen. Dabei kamen wir an einem riesigen Einsiedler-Bauernhof vorbei mit etlichen Silos und einer Biogasanlage. Weiter bergab, vorbei an aufgelassenen und auch noch benutzen Felsenkellern erreichten wir Oberschlauersbach und unseren Gasthof Billmann. Hier stießen noch 3 weitere Personen zu uns, die noch gerne mit uns zusammen sind, aber leider nicht mehr soweit laufen können.

Der Wirt öffnete nur für uns und so hatten wir das Wirtshaus ganz für uns alleine. Zunächst bekamen wir unsere Getränke und dann nach und nach kamen auch unsere bestellten Speisen. Zufrieden und gesättigt traten wir unserem Heimweg an. Der führte uns zunächst wieder den Berg hinauf und über eine Hochfläche. Der Wind hatte sich etwas gelegt und wir konnten den herrlichen Sonnenschein genießen. Über Herpersdorf, bergab, bergauf und über eine weitere Hochfläche erreichten wir wieder unser Ausgangspunkt, unseren Parkplatz in Lentersdorf.

Gerhard verabschiedete uns und wir bedankten uns für die schöne Wanderung. Etwas müde, aber froh für unsere Gesundheit wieder einmal etwas getan zu haben fuhren wir wieder nach Hause.

Bericht: Elisabeth Horn

 

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Kurzwanderung

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Kurzwanderung
Eveline Steeger
16.02.2019

 

KW Weinzierlein / Mühle - Roßtal 14.02.2019

Unser Ausgangspunkt war die Weinzierleinsmühle und es ging mit Rotring durch ein Waldstück hinauf zur Hochfläche. Auf einem Feldweg erreichten wir Stöckach, eine kleine Ortschaft und weiter führte uns der Weg nach Roßtal. Sichtbar von weitem der Kirchturm der evangelischen Kirche. Gut gespeist im Kapellenhof ging es dann wieder mit Grünstrich zurück. Am Klärwerk und Weitersdorf vorbei, auf einem schönen Waldweg hinab zum Mühlbach und durch den Wiesengrund vorbei an Teichen, erreichten wir wieder unseren Ausgangspunkt.

Heute war für 31 Wandersleut wieder einmal ein wunderschöner Tag !

Danke, liebe Wanderer

Eure WF Inge und Gerhard

 

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Weinzierlein - Steinbach

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Weinzierlein - Steinbach
Eveline Steeger
27.01.2019

26.01.2019: Monatswanderung
Von Wintersdorf nach Steinbach

Das Wetter am heutigen Wandertag zeigte sich von der unfreundlichen Seite. Schon am üblichen Treffpunkt an der Jahnstraße mussten wir die Regenschirme aufspannen. Zwar lag noch überall reichlich Schnee, aber der Regen führte zu stark vereisten Wegen.

Dennoch machten sich an die 25 Wanderer auf den Weg in Richtung Wintersdorf/ Weinzierlein, wo wir am Wanderparkplatz unsere Autos abstellten und den Weg in Richtung Steinbach einschlugen. Gleich zu Anfang gings über die Eis überzogene Fußgängerbrücke an der Bibert.

Wir folgten dem Fußweg entlang dem Klingengraben mit einer Kette von Fischweihern. Üppige Büschel von Binsen überdauern den Winter in den meist abgelassenen Tümpeln. So manche Kopfweide schimmert trotz der Kälte zartgelb und ist schon wieder auf bessere Zeiten vorbereitet.

Schon bald tauchte vor uns das verschneite Landgut Pleikershof auf, heute eingemeindet in Cadolzburg. Der Ort war bereits vor der Gründung des Erzbistums Bamberg bekannt, also um das Jahr 1000. Lang und wechselvoll ist die Geschichte, der von Äckern und Wald umgebenen Ansiedlung. Überregional bekannt wurde das Gut Pleikershof als „Streicherhof“. In der NS-Zeit erwarb der fränkische Gauleiter Streicher das Anwesen, ließ die alten Gebäude abreißen und durch einen modernen Dreiflügelhof in „Heimatschutzarchitektur“ errichten. 1940 fiel Streicher unter anderem wegen Korruption in Ungnade, wurde seiner politischen Ämter enthoben und auf sein Landgut verbannt.

               Wir erreichten die Hauptstraße von Pleikershof, die am Gut vorbei, auf direktem Weg nach Steinbach führt. Noch ein kurzes windiges Stück Weg auf der Straße und wir gelangten über die „Seeleite“ ans Gasthaus „Zum Wiesental“. Auf halbem Weg zum Wirtshaus überquert man in der „Seeleite“ das Steinbacher Bächl. Es gab dem Dorf seinen Namen und war bereits im Mittelalter im Besitz der Nürnberger Burggrafen mit dem Namen Steinbach bekannt.

Die gemütliche Gaststube empfing uns durchnässte Wanderer mit angenehmer Wärme und auch für das leibliche Wohl wurde rasch und gut gesorgt. Im Bewirten von Gästen hat man hier Übung seit 1887, denn das Haus wird in der 5. Generation von der Familie Zimmermann betrieben.

Gut aufgewärmt verließen wir das gastliche Haus und machten uns in genau umgekehrter Richtung auf den Heimweg. Der Regen und eisglatte Wege hatten unseren Wanderführer Gerhard zur Abkürzung unserer Route bewogen. So haben wir diesmal nur ca. 8-9 Km zurückgelegt, waren aber dafür bei widrigen Wetterverhältnissen unterwegs. Denn antike Philosophen ebenso, wie moderne Hirnforscher

behaupten: Wer geht, sieht mehr und soll auch länger leben. Wir Wanderer vom TSV- Altenberg hoffen, dass sie recht haben.

Wie stets gilt unser Dank den „Probewanderern“ Gerhard und Klaus.

Eure Monika Bartel

 

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